Diese Gefahren unterschätzen viele Autofahrer:innen in Bern.
Der Herbst bringt für Autofahrer in Bern ganz eigene Herausforderungen mit sich. Als Fahrlehrer in Bern erlebe ich jedes Jahr aufs Neue, wie unterschiedlich sich der Verkehr in dieser Jahreszeit verhält und wie wichtig es ist, als Autofahrschule genau darauf vorzubereiten.
Nässe: Der Bremsweg verändert sich spürbar
Nasse Strassen verlängern den Bremsweg deutlich, besonders in Kombination mit Laub oder den ersten Minuten nach Regenbeginn, wenn sich der Schmutz mit dem Wasser vermischt und die Fahrbahn besonders rutschig machet. Wer das unterschätzt, fährt oft zu dicht auf oder bremst zu spät.
Dunkelheit: Früher unterwegs, als man denkt
Im Herbst wird es deutlich früher dunkel. Viele Fahranfänger sind noch nicht daran gewöhnt, bereits am frühen Abend mit eingeschränkter Sicht zu rechnen. Fussgänger und Velofahrer sind in der Dämmerung oft schwerer zu erkennen, umso wichtiger, frühzeitig das Abblendlicht einzuschalten und die Geschwindigkeit der Sichtweite anzupassen.
Laub auf der Strasse: Unterschätzt, aber gefährlich
Nasses Laub kann auf der Fahrbahn fast so rutschig wirken wie Glatteis, besonders in Kurven, vor Kreuzungen oder beim Bremsen. Viele Fahrschülerinnen und Fahrschüler erkennen diese Gefahr erst, wenn sie bereits mitten in der Situation stecken.
Fahrräder ohne Licht: Ein Klassiker im Herbst
Auch wenn die Lichtpflicht für Velos klar geregelt ist, sind im Herbst immer wieder Fahrräder ohne oder mit schwachem Licht unterwegs, oft dunkel gekleidete Fahrerinnen und Fahrer, die erst im letzten Moment sichtbar werden. Als Autofahrer heisst das: besonders an Kreuzungen, Kreiseln und beim Rechtsabbiegen die Augen offenhalten und mit Überraschungen rechnen.
Die mentale Seite: Herbst fordert mehr Konzentration
Nicht nur die äusseren Bedingungen verändern sich, auch die eigene Aufmerksamkeit wird im Herbst stärker gefordert. Kürzere Tage, mehr Verkehrsteilnehmer in der Dämmerung, wechselhaftes Wetter: All das verlangt eine höhere mentale Präsenz als an einem klaren Sommertag. Wer müde oder abgelenkt fährt, übersieht im Herbst schneller etwas Entscheidendes.
Was das für deine Fahrausbildung bedeutet
Genau diese Herbstsituationen übe ich bewusst mit meinen Fahrschülerinnen und Fahrschülern in Bern. Nicht nur die Theorie, sondern das echte Erleben im Verkehr, bei genau den Bedingungen, die im Herbst typisch sind.
Als Fahrlehrer in Bern sehe ich den Herbst nicht als Hindernis, sondern als wichtige Lernphase: Wer jetzt sicher fährt, ist für fast jede Wetterlage gewappnet.
📍 Bernerfahrschule – Bern

